Glossar
Abgasverlust
Der Abgasverlust ist der Teil der Wärmeenergie, die ungenutzt mit dem Abgas ins Freie gelangt.
Der Abgasverlust ist der Teil der Wärmeenergie, die ungenutzt mit dem Abgas ins Freie gelangt.
Auskühlverlust
Der Auskühlverlust ist der Teil der Wärmeenergie, die der Heizkessel unkontrolliert an die Umgebung verliert. Ein temperierter Kessel gibt Wärme durch Konvektion und durch Strahlung an den Aufstellraum ab, unabhängig davon, ob der Brenner läuft oder nicht.
Der Auskühlverlust ist der Teil der Wärmeenergie, die der Heizkessel unkontrolliert an die Umgebung verliert. Ein temperierter Kessel gibt Wärme durch Konvektion und durch Strahlung an den Aufstellraum ab, unabhängig davon, ob der Brenner läuft oder nicht.
Brennwert
Der Brennwert gibt an, wie viel Wärme bei der vollständigen Verbrennung des Brennstoffs frei wird einschließlich der Wärme, die im Wasserdampf der Abgase gebunden ist (so genannte Kondensationswärme).
Der Brennwert gibt an, wie viel Wärme bei der vollständigen Verbrennung des Brennstoffs frei wird einschließlich der Wärme, die im Wasserdampf der Abgase gebunden ist (so genannte Kondensationswärme).
Brennwertkessel
Der Brennwertkessel arbeitet temperaturgleitend und nutzt im Unterschied zu konventionellen Kesseln zusätzlich die im Abgas enthaltene Kondensationswärme. Der Brennwertkessel kühlt die Abgase so weit ab, dass es zur Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs kommt. Die dabei freigesetzte Wärme wird als Heizwärme genutzt.
Der Brennwertkessel arbeitet temperaturgleitend und nutzt im Unterschied zu konventionellen Kesseln zusätzlich die im Abgas enthaltene Kondensationswärme. Der Brennwertkessel kühlt die Abgase so weit ab, dass es zur Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs kommt. Die dabei freigesetzte Wärme wird als Heizwärme genutzt.
Emission
Lat. für Ausstoß, Ausgabe. Unter den Emissionen einer Heizungsanlage versteht man Verbrennungsprodukte, die mit dem Abgas über den Schornstein in die Atmosphäre gelangen.
Lat. für Ausstoß, Ausgabe. Unter den Emissionen einer Heizungsanlage versteht man Verbrennungsprodukte, die mit dem Abgas über den Schornstein in die Atmosphäre gelangen.
Energieeinsparverordnung
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) gilt seit Februar 2002 und definiert Mindeststandards für neue und bestehende Wohngebäude hinsichtlich des Dämmstandards und der Qualität der Anlagentechnik. Ihr Ziel ist die Verringerung des Primärenergiebedarfs zur Beheizung von Wohnraum und zur Trinkwassererwärmung.
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) gilt seit Februar 2002 und definiert Mindeststandards für neue und bestehende Wohngebäude hinsichtlich des Dämmstandards und der Qualität der Anlagentechnik. Ihr Ziel ist die Verringerung des Primärenergiebedarfs zur Beheizung von Wohnraum und zur Trinkwassererwärmung.
Energiepass, Energieausweis
Der Energieausweis dokumentiert anhand von mehreren standardisierten Kennwerten die energetische Qualität von Gebäuden. Siehe auch EU-Richtlinie zur "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden"
Der Energieausweis dokumentiert anhand von mehreren standardisierten Kennwerten die energetische Qualität von Gebäuden. Siehe auch EU-Richtlinie zur "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden"
EU-Richtlinie zur "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden"
Die EU-Richtlinie zur "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden", kurz EU-Gebäuderichtlinie, gilt seit Januar 2003 und hat das Ziel, den Energieverbrauch in Gebäuden zu senken. Die Richtlinie war grundsätzlich bis Anfang 2006 in allen Mitgliedstaaten der EU in nationales Recht umzuwandeln.
Die EU-Richtlinie zur "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden", kurz EU-Gebäuderichtlinie, gilt seit Januar 2003 und hat das Ziel, den Energieverbrauch in Gebäuden zu senken. Die Richtlinie war grundsätzlich bis Anfang 2006 in allen Mitgliedstaaten der EU in nationales Recht umzuwandeln.
Heizwert
Der Heizwert gibt an, wie viel Wärme bei der Verbrennung des Brennstoffs entsteht. Nicht berücksichtigt wird dabei die Wärme, die beim Verbrennungsprozess als Wasserdampf mit den Abgasen freigesetzt wird.
Der Heizwert gibt an, wie viel Wärme bei der Verbrennung des Brennstoffs entsteht. Nicht berücksichtigt wird dabei die Wärme, die beim Verbrennungsprozess als Wasserdampf mit den Abgasen freigesetzt wird.
Jahres-Nutzungsgrad
Wichtige Kennzahl zur Beurteilung der energetischen Effizienz von Heizkesseln. Der Jahres-Nutzungsgrad kennzeichnet das prozentuale Verhältnis der genutzten Wärmeenergie zur eingesetzten Energie bezogen auf das
Wichtige Kennzahl zur Beurteilung der energetischen Effizienz von Heizkesseln. Der Jahres-Nutzungsgrad kennzeichnet das prozentuale Verhältnis der genutzten Wärmeenergie zur eingesetzten Energie bezogen auf das
ganze Jahr. Siehe auch Normnutzungsgrad
Niedertemperaturkessel
Niedertemperaturkessel werden temperaturgleitend geregelt. Dadurch arbeiten sie mit deutlich niedrigeren Heizwassertemperaturen als die früher üblichen Konstanttemperaturkessel. Da der Abgas-Wärmeverlust sowie die Wärmeverluste über die Kesseloberfläche deutlich niedriger sind, erreichen Niedertemperaturkessel Normnutzungsgrade von 92 bis 96 Prozent.
Niedertemperaturkessel werden temperaturgleitend geregelt. Dadurch arbeiten sie mit deutlich niedrigeren Heizwassertemperaturen als die früher üblichen Konstanttemperaturkessel. Da der Abgas-Wärmeverlust sowie die Wärmeverluste über die Kesseloberfläche deutlich niedriger sind, erreichen Niedertemperaturkessel Normnutzungsgrade von 92 bis 96 Prozent.
Normnutzungsgrad
Der Normnutzungsgrad kennzeichnet das prozentuale Verhältnis der nutzbaren Wärmeenergie zur eingesetzten Energie nach einem normierten Messverfahren. Der Normnutzungsgrad ist sinnvoll für den Vergleich verschiedener
Der Normnutzungsgrad kennzeichnet das prozentuale Verhältnis der nutzbaren Wärmeenergie zur eingesetzten Energie nach einem normierten Messverfahren. Der Normnutzungsgrad ist sinnvoll für den Vergleich verschiedener
Kessel-Bautypen und der Produkte verschiedener Hersteller. Siehe auch Jahres-Nutzungsgrad
Primärenergien
Als Primärenergien bezeichnet man die natürlich vorkommenden Energieträger wie Kohle, Erdöl, Erdgas, eingestrahlte Sonnenenergie oder Natururan.
Als Primärenergien bezeichnet man die natürlich vorkommenden Energieträger wie Kohle, Erdöl, Erdgas, eingestrahlte Sonnenenergie oder Natururan.
Primärenergiebedarf
Der Jahres-Primärenergiebedarf ist der entscheidende rechnerische Wert in der Energieeinsparverordnung (EnEV) und im Energiepass. Er gibt an, wie viele Kilowattstunden Energie aus einer Energiequelle - zum Beispiel Kohle oder Erdgas - gewonnen werden müssen, um ein Gebäude zu heizen und mit Warmwasser zu versorgen.
Der Jahres-Primärenergiebedarf ist der entscheidende rechnerische Wert in der Energieeinsparverordnung (EnEV) und im Energiepass. Er gibt an, wie viele Kilowattstunden Energie aus einer Energiequelle - zum Beispiel Kohle oder Erdgas - gewonnen werden müssen, um ein Gebäude zu heizen und mit Warmwasser zu versorgen.
Regelung
Die Heizungsregelung hat die Aufgabe, für raum-individuelle Wärme zu sorgen. Je nach Ausstattung regelt sie ein oder mehrere Heizkreise mit unterschiedlichen Vor- und Rücklauftemperaturen. Auch kann sie die Erzeugung von Warmwasser oder die regeltechnische Einbindung weiterer Heizsysteme wie zum Beispiel einer Solaranlage in das bestehende Heizsystem koordinieren.
Die Heizungsregelung hat die Aufgabe, für raum-individuelle Wärme zu sorgen. Je nach Ausstattung regelt sie ein oder mehrere Heizkreise mit unterschiedlichen Vor- und Rücklauftemperaturen. Auch kann sie die Erzeugung von Warmwasser oder die regeltechnische Einbindung weiterer Heizsysteme wie zum Beispiel einer Solaranlage in das bestehende Heizsystem koordinieren.
Raumtemperaturgeführte Regelung:
Die Vorlauftemperatur des Heizmediums wird in Abhängigkeit von der jeweils bestehenden und angestrebten Raumtemperatur eines gewählten Referenzraumes geregelt. Alle auf einen Raum wirkenden Einflussgrößen, wie zum Beispiel Fremdwärmegewinne durch Sonneneinstrahlung, werden bei der Raumtemperaturmessung erfasst und bei der Wahl der Vorlauftemperatur entsprechend berücksichtigt.
Die Vorlauftemperatur des Heizmediums wird in Abhängigkeit von der jeweils bestehenden und angestrebten Raumtemperatur eines gewählten Referenzraumes geregelt. Alle auf einen Raum wirkenden Einflussgrößen, wie zum Beispiel Fremdwärmegewinne durch Sonneneinstrahlung, werden bei der Raumtemperaturmessung erfasst und bei der Wahl der Vorlauftemperatur entsprechend berücksichtigt.
Außentemperaturabhängige Regelung:
Die Vorlauftemperatur des Heizmediums wird in Abhängigkeit von der Außentemperatur geregelt. Der Zusammenhang zwischen momentan herrschender Außentemperatur und der zu wählenden Vorlauftemperatur wird in der am Regelgerät eingestellten Heizkennlinie abgebildet.
Die Vorlauftemperatur des Heizmediums wird in Abhängigkeit von der Außentemperatur geregelt. Der Zusammenhang zwischen momentan herrschender Außentemperatur und der zu wählenden Vorlauftemperatur wird in der am Regelgerät eingestellten Heizkennlinie abgebildet.
Rücklauftemperatur
Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur des zum Wärmeerzeuger zurückfließenden Heizwassers.
Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur des zum Wärmeerzeuger zurückfließenden Heizwassers.
Vorlauftemperatur
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des vom Wärmeerzeuger wegfließenden Heizwassers.
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des vom Wärmeerzeuger wegfließenden Heizwassers.
Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad eines Heizkessels kennzeichnet das Verhältnis zwischen abgegebener Wärmeleistung und zugeführter Feuerungsleistung in einem festgelegten Betriebspunkt. Siehe auch Normnutzungsgrad, Jahres-Nutzungsgrad
Der Wirkungsgrad eines Heizkessels kennzeichnet das Verhältnis zwischen abgegebener Wärmeleistung und zugeführter Feuerungsleistung in einem festgelegten Betriebspunkt. Siehe auch Normnutzungsgrad, Jahres-Nutzungsgrad